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| Unsere Kartoffeln 2010 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Trotz der schwierigen Witterungsbedingungen mit spätem Frühjahr gefolgt von einer langen Hitzeperiode im Frühsommer, Dauerregen im August und durch den nassen Herbst bedingte späte Ernte haben wir eine gute Kartoffelernte und sehr schöne Kartoffeln! Folgende Sorten bieten wir in dieser Saison an: Ditta
festkochend, langovale Knollen mit hellgelbem Fleisch und glatter, gelber Schale Die Knollen von Ditta sind in diesem Jahr mittelgroß, sie ist vom Kochtyp her eindeutig fest und schmeckt prima. Durch ihre ausgeprägte Keimruhe eignet sich Ditta sehr gut zum Einlagern, im Anbau ist sie erfreulich unproblematisch. Agria
tendiert zum Mehligen, rundliche Knollen mit rauher Schale und gelbem Fleisch Die Agria haben wir unverändert im Anbau, da sie eine ausgezeichnete Einkellerungskartoffel ist und unserer Ansicht nach vorzüglich schmeckt. In diesem Jahr sind die Knollen mittelgroß. Laura
dieses Jahr festkochend, ovale Knollen mit dunkelgelbem Fleisch und roter Schale Als rotschalige Sorte haben wir wieder Laura im Angebot. Sie zeichnet sich neben der roten Farbe ihrer Schale (die leider beim Kochen bis auf einen leichten Schimmer verschwindet) durch ein tiefgelbes Fruchtfleisch aus und ihren ganz eigenen Geschmack – im Sortenprospekt des Züchters als „cremig“ bezeichnet. Laura ist empfindlich auf Belichtung und sollte nur in wirklich dunklen Kellern gelagert werden. Die Knollen sind oval, glatt und mittelgroß. Alle Kartoffeln erhalten Sie an unseren Marktständen und im Hofladen lose, in 2,5 kg-Säckchen und in 12,5-kg-Säcken. Möchten Sie größere Mengen einkellern, so empfehlen wir die Vorbestellung unter 05332 3547. |
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| Abschliessend noch ein paar
Worte zum Anbau unserer Kartoffeln: Unsere Kartoffeln wuchsen dieses Jahr nördlich von Dettum auf dem „Volzumer Berg“, bei Apelnstedt und auf unseren Feldern in Riddagshausen. Die Ditta aus Apelnstedt ist an der durch den tonigen Boden schwarz gefärbten Schale zu erkennen. Da wir unsere Kartoffeln - im Gegensatz zu vielen anderen Biobetrieben - nicht mit Kupfer spritzen, hängt unser Kartoffelertrag maßgeblich vom Witterungsverlauf ab: unter feuchten Bedingungen findet die Krautfäule ( ein Pilz namens Phytophtora ) gute Bedingungen und läßt das Kraut absterben, die Knollen bleiben klein. Ist der Sommer hingegen trocken, behalten die Pflanzen lange Ihre produktive Blattmasse und können dementsprechend große Knollen bilden, wie es dieses Jahr der Fall war. Der Regen während des Sommers reichte für die Pflanzen aus, war aber zu wenig für einen massiven Phytophtora-Befall. Beikräuter halten wir durch rein mechanische Maßnahmen wie Striegeln und Häufeln in Schach, Kartoffelkäfer und Blattläuse traten zwar auf, wurden aber vom Ökosystem so weit reguliert, daß sie keinen nennenswerten Schaden anrichteten. Eingelagert werden die Kartoffeln nach der Ernte in unserem Kartoffellager in Hachum, wo wir sie auch sortieren. |
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26.10.2010 |
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