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| Der Lindenhof | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Der Lindenhof in Eilum wurde
1979 von einer Gruppe junger Menschen als Resthof gekauft, um sozial-
und umweltpolitische Ideen in die Wirklichkeit umzusetzen. Aus dem
anfänglich geplanten Selbstversorgerprojekt entwickelte sich bald
ein landwirtschaftlicher Betrieb, der weit über den eigenen Bedarf
hinaus produzierte. Von Anfang an stand eine naturnahe, ökologische Produktionsweise im Vordergrund. Es werden keine Spritzmittel eingesetzt, die Bodenfruchtbarkeit wird mit Stallmist, Gründüngung und einer weiten Fruchtfolge erhalten. 1983 erfolgte der Eintritt in den Bioland-Verband und die Anerkennung als Betrieb des kontrolliert biologischen Landbaus. Neben die Produkte aus Landwirtschaft und Gemüsebau traten schon bald Erzeugnisse aus der hofeigenen Backstube und der Käserei. Die Milchwirtschaft wurde im Frühjahr 1999 allerdings wieder eingestellt. Die Tiere werden in Laufställen gehalten. Sämtliches Futter stammt aus eigenem Anbau. Kühe, Kälber und Rinder verbringen das Sommerhalbjahr auf der Weide. Das Fleisch der (wenigen) Rinder wird von einer Vertragsschlachterei an interessierte KundInnen abgegeben bzw. zu Wurstwaren verarbeitet, die frei sind von Phosphat und Pökelsalz. Bei Interesse rufen Sie uns bitte an: 05332 3547. Mit unserer Art der Tierhaltung und Fütterung vermeiden wir alle bekannten Faktoren, die zum Ausbruch von BSE führen könnten. Den "LindenhöflerInnen" ist der enge Kontakt zu den VerbraucherInnen durch eine möglichst direkte Vermarktung wichtig. Der Verkauf erfolgt im Hofladen und auf Marktständen in Braunschweig, Wolfenbüttel und Sickte. Die VerbraucherInnen können sich bei Hofführungen und Tagen der offenen Tür umfangreich über die Produktionsweise und die Verarbeitung informieren. ![]() Neben der Produktion und Weiterverarbeitung kümmerten sich die "LindenhöflerInnen" von Anfang an auch um den Naturschutz: Hecken wurden angelegt und gepflegt, Brut- und Nistplätze für Vögel und Insekten geschaffen, Maßnahmen zum Erhalt seltener Pflanzen vorgenommen. Um diese Aktivitäten auf eine breitere Basis zu stellen und um möglichst viele Menschen daran zu beteiligen, wurde 1992 der Verein Allmende gegründet. Die Hofgemeinschaft Lindenhof übertrug dem Verein die Hofstelle sowie 1,5 Hektar Land. Sie ist seitdem Pächterin des Lindenhofs und des vereinseigenen Landes. Über die "Aktion Landkauf" besteht die Möglichkeit, gegen in Naturalien berechnete Zinsen Ackerfläche für den Ökolandbau in unsrer Region mitzufinanzieren. Durch unser Engagement für eine sichere Schließung des Atommüll-Lagers Asse, das leider in nur 5 km Entfernung von Eilum liegt, und unseren Einsatz gegen Gentechnik in der Landwirtschaft kümmern wir uns darum, dass in unserer Region auch längerfristig ökologische Landwirtschaft betrieben werden kann.
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Stand: 9. Juni 2009 |
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